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Alle Bioapply-Produkte sind zu

pflanzlich
100% biologisch abbaubar
100% kompostierbar
100% GVO-frei
100% bleifrei









wissenswertes

680 : So viele Tüten werden im Jahr von einem Haushalt benutzt - das sind 2 Tüten am Tag!

20 Minuten! : Das ist die durchschnittliche Lebensdauer einer an der Kasse erhaltenen Einkaufstüte

400 Jahre! : So lange dauert die stoffliche Zersetzung einer herkömmlichen Plastiktüte

360 Kilo Abfall pro Jahr und Einwohner (Quelle Ademe), davon
  • 29 % abbaubare Materialien
  • 25 % Zeitungen, Papier, Karton
  • 13 % Glas
  • 11 % Plastik
  • 4 % Metalle
  • 18 % andere Materialien: Textilien, Brennstoffe, Sondermüll
850'000 Tonnen Plastik wurden in Jahre 2004 (OZD) in der Schweiz verbraucht

500'000 Tonnen Abfall landen jährlich in der Mülltonne (KVS)

+ 50% des Verpackungsmaterials ist aus Plastik (DREE, 2004)

Die Produktion von Plastik benötigt: Erdölprodukte (nicht erneuerbare Rohstoffe) und Wasser. Ausserdem werden bei der Verarbeitung umweltschädliche Stoffe freigesetzt.

Tüten aus PE-HD landen:
  • in der Mülldeponie, wo sie erst nach 400 Jahren vollständig zersetzt sind.
  • in der Müllverbrennungsanlage, was den Treibhauseffekt antreibt, zur Versäuerung von Böden und Gewässern und der Produktion von photochemischen Oxydanten führt.
  • in der Natur, wo sie einerseits das Landschaftsbild zerstören, andererseits Schaden für Flora und Fauna anrichten können.
Die biologisch abbaubare Tüte hat fundamentale Vorteile, sie ist:
  • 100% pflanzlich, somit ausschliesslich aus erneuerbaren Rohstoffen
  • 100% biologisch abbaubar, also entsteht überhaupt kein Schaden beim Zurücklassen in der Natur (**).
  • 100% kompostierbar. So wird der umweltschädliche Vorgang in der Müllverbrennungsanlage umgangen, und die Tüte produktiv im Kompost verwertet.
  • 100% frei von genetisch veränderten Organismen (eine Bioapply Verpflichtung).
In seinem Lebenszyklus verbraucht der biologisch abbaubare Sack eine weit geringere Menge nicht erneuerbarer Energie als ein herkömmlicher Sack aus Kunststoff. Die ökologische Bilanz seines Lebenszyklus ist aus den folgenden Gründen richtungweisend:
  • Der Wasserverbrauch bei Produktion und Entsorgung ist 1.3x geringer als der eines Plastiksackes.
  • Der Verbrauch von Treibhausgasen ist auch unglaublich niedrig.
  • Sein Beitrag zur Versäuerung von Böden/Gewässern und der Produktion von photo-chemischen Oxydanten ist vernachlässigbar
Der Papiersack ist ökologisch gesehen leider keine gute Alternative zum Plastiksack:
  • In seinem Lebenszyklus verbraucht der Papiersack fast 4x mehr Wasser als der biologisch abbaubare Bioapply-Sack.
  • Bei Produktion und Entsorgung werden 85% mehr Treibhausstoffe freigesetzt als beim Sack aus Polyethylen.
  • Seine stoffliche Zersetzung in freier Natur dauert mehrere Monate.


Was zu tun ist:

Vermindern wir den Gebrauch von Einweg-Säcken!

Die Benutzung von biologisch abbaubaren Säcken ist ein ökologischer Fortschritt. Erstes Ziel muss jedoch die Verminderung des Verbrauchs von Säcken bleiben. Der derzeitige Verschleiss muss ein Ende finden.

Wählen Sie den biologisch abbaubaren Mehrweg-Sack: Dieser ermöglicht zum einen eine Verminderung unseres Konsums von Säcken. Zum anderen ist er ökologisch gesehen eine bessere Alternative als andere Produkte (der Mehrweg-Plastiksack, etc.).

Werfen Sie den Sack nach Benutzung auf den Kompost!

Auch wenn der biologisch abbaubare Sack sich sehr schnell zersetzt, sollte er doch nicht in der freien Natur zurückgelassen werden. Das Idealste ist die Kompostierung nachdem der Sack unbrauchbar geworden ist.

Wie erkennen Sie einen biologisch abbaubaren Sack?

Es gibt viele verschiedene Säcke mit Aufdrucken wie "ökologisch", "bio", "öko", etc. Eine Version davon sind oxo-bioabbaubare Produkte. Diese werden auf Polethylen-Basis mit der Zugabe von chemischen Zusatzstoffen produziert. Eine Zersetzung erfolgt mit Hilfe eines physikalisch-chemischen Vorgangs und ist kein biologischer Prozess. Das bedeutet, dass nach der stofflichen Zersetzung schädliche Rückstände bestehen bleiben können.

Die europäische Norm und diverse Zertifikate garantieren die biologische Abbaubarkeit eines Sackes. Zu finden sind diese generell auch auf der Seitenwand des Produktes.

Wählen Sie den biologisch abbaubaren Sack

Die Konsumenten sind heute schon bereit dazu!
Nach einer Studie befürworten 83% der befragten Personen die sofortige und vollständige Abkehr vom Plastiksack. (CSA Befragung im April 2005)

Und dies ist nur der Anfang

Der Verzicht auf Plastiksäcke und der Wechsel zum biologisch abbaubaren Sack sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Zurzeit entwickeln wir unsere Säcke auf Maisstärke-Basis. Recherchen betreffend anderer pflanzlicher Materialien sind aber schon in Angriff genommen. Die ökologische Performance unserer Produkte wird sich auf diese Weise sogar noch vergrössern (Kartoffel, Rübe, etc.) und unsere Angebotspalette kontinuierlich weiterentwickeln.

Quellenangabe: :
  • Studie COMPOSTO, Olten, CH *9/98
  • "Life Cycle Assessment of Mater-Bi Bags for the Collection of Compostable Waste", Studie Bio Intelligence Service (BIS), France, 5/05
  • Wertung des Einflusses von Carrefour-Einkaufstüten auf die Umwelt, France 2/04
  • Beitrag an die Auswertung des Einflusses von Einkaufstüten auf die Umwelt, Studie BIS / Carrefour Supermarchés, France, 6/05

** Auch wenn sich der biologisch abbaubare Sack sich sehr schnell zersetzt, sollte er doch nicht in der freien Natur zurückgelassen werden. Ab damit in den Kompost!


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